20. Mai, 2022

20:00 Uhr

ABO

Minoritensaal, Graz

Weißt du wieviel Sternlein stehen?

Mit Musik von Joseph Hayden, Placidus Fixlmillner und Friedrich Wilhelm Herschel. Im 18. Jahrhundert begannen die Menschen, dank neu erfundener und verbesserter Gerätschaften, den Himmel ausgiebig zu beobachten. Einige dieser Himmelsbeobachter waren auch als Komponisten tätig, andere inspirierten mit ihrer Arbeit Künstler zu Werken, die den Himmel, die Sternen und den Weltraum thematisieren. Joseph Haydns Oper „Il mondo della luna“ spielt in einer von Menschen konstruierten Mond-Welt. Doch der Komponist sollte Jahre später die Möglichkeit erhalten, selbst einen Blick in das echte Universum zu werfen. Im Juni 1792 besuchte Haydn den berühmten Astronomen William Herschel in dessen Observatorium in Slough bei Windsor. In seiner Jugend war Herschel jedoch als Oboist, Organist und Komponist tätig. Dass sich künstlerische und naturwissenschaftliche Tätigkeiten nicht ausschließen, bezeugen auch die Leistungen eines heute nahezu unbekannten oberösterreichischen Klerikers. Der Benediktiner P. Placidus Fixlmillner stand von 1762 bis 1791 jener Sternwarte vor, die 1746 im Stift Kremsmünster in die Spitze des „Mathematischen Turm“ gebaut wurde und dort den Mönchen ihren wissenschaftlichen Arbeiten zur Verfügung stand. Fixlmillner galt als ein universell gebildeter und europaweit anerkannter Wissenschaftler, der auch als Komponist erfolgreich tätig war. Sein Singspiel „Astrologus“ aus dem Jahr 1746 beschäftigt sich humoristisch mit der Astrologie.
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